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des westlichen Theiles von Aorkshire befand. Mann und Pferdbedurften indcß der Erquickung, und der Ritter mußte sichdurchaus nach irgend einer Stelle umsehen, wo er die Nachtzubringen könne, deren Anbruch nicht fern mehr war.
Der Platz, wo sich der Ritter befand, schien ganz unv garnicht geeignet, weder Unterkommen, noch Erquickung zu erwar-ten, und er also auf die gewöhnliche Auskunft irrender Ritterbeschränkt zu sein, welche bei solchen Gelegenheiten ihre Rossegrasen ließen, und sich daneben hinstreckten, um sich den Ge-danken an die Dame ihres Herzens zu überlassen. Allein derschwarze Ritter hatte entweder kein Liebchen, oder er war inder Liebe so gleichgültig, wie im Kampfe, genug er fühlte sichnicht aufgelegt zu so einsamer Unterhaltung, und war sehrmißvergnügt, als er um sich schaute, und sich tief im Waldesah, durch welchen wohl einige offene Gänge führten, die je-doch blos von den zahlreichen Heerden gebildet zu sein schie-nen, die in dem Walde sich umhertrieben, oder vielleicht auchvon dem Wilde und den Jägern, die dort Jagd machten.
Die Sonne, welche dem Ritter vornehmlich zum Wegwei-ser gedient hatte, war nun hinter die Hügel von Dcrbyshirezur Linken hinabgesunken, und jeder Versuch, den er machenmochte, seinen Weg fortzusetzen, konnte ihn eben sowohl vondem rechten Pfade ableiten, als seine Reise befördern. Nach-dem er umsonst versucht hatte, den betretensten Pfad zu wäh-len, in der Hoffnung, daß er zur Hütte eines Hirten oder derWohnung eines Waldbewohners leiten möchte, und nachdemer sich für ganz unfähig hielt, sich zu einer Wahl zu bestim-men, beschloß er, der Scharfsichtigkeit seines Rosses zu vertrauen,denn die Erfahrung hatte ihn bei frühern Gelegenheiten gelehrt,daß diese Thiere ein bewundernswerthes Talent besitzen sichund ihre Reiter aus dergleichen Verlegenheiten zu ziehen.