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14 (1851) Ivanhoe
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cs nicht an edlen und ausgezeichneten Bewerbern, um auf bei-den Seiten die Reihen auszufüllen.

Obgleich die allgemeinen Turniere, wo alle Ritter zugleichfochten, gefährlicher waren, als alle Zweikämpfe, so wurdensie doch von der Ritterschaft jener Zeit mehr geliebt und geübt,als die letzter». Manche Ritter, welche sich nicht Geschicklich-keit genug zutrauten, es allein mit einem tapfcrn Gegner auf-zunehmcn,, wünschten doch ihren Muth in einem allgemeinenKampfe zu^bewähren, wo sie Andern zu begegnen hoffen konn-ten, die ihnen mehr gleich waren. Bei der gegenwärtigenGelegenheit hatten sich an fünfzig Ritter auf jeder Seite ein-schreiben lassen, und die Marschälle mußten erklären, daß nunnicht mehr angenommen werden könnten-

Ungefähr um zehn Uhr war die ganze Ebene angefüllt mitMännern und Frauen zu Pferd und mit Fußgängern, alle demTurniere zueilend; und kurz darauf kündigte eine laute Fan-fare der Trompeten den Prinzen Johann und sein Gefolgean, welchem sich sowohl einige von den Rittern anfchlvssen,die heute mit zu kämpfen dachten, als auch Andere, welchediese Absicht nicht hatten.

Um dieselbe Stunde fand sich auch Cedric der Sachse mitder Lady Rowena ein, doch nicht begleitet von Athelstane.Der Baron hatte seine große und starke Gestalt in eine Rüstunggezwängt, um seinen Platz unter den Kämpfern einzunehmen,und zwar zum großen Erstaunen Cedric's auf der Seite desTempelritters. Der Sachse hatte zwar seinem Freunde we-gen dieser unbesonnenen Wahl harte und ernste Vorstellungengemacht, aber die gewöhnliche Antwort solcher Leute erhalten,welche mehr bei dem einmal gefaßten Entschlüsse zu beharren,als ihn mit Gründen zu rechtfertigen bereit und willig sind.

Den besten, wo nicht einzigen Grund seiner Anhänglichkeit