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„Halt!" sagte der Eine, der eine Art von Gewalt über dieAndern auszuübe» schien; „der Beutel, den Du trägst, enthält,wie ich durch Dein Kleid wohl fühle, noch mehr, als Du unsgesagt hast."
„Das gehört dem guten Ritter, meinem Herrn," erwie-derte Gurth, „und ich würde dessen mit keinem Worte erwähnthaben, wäret Ihr mit dem zufrieden gewesen, was mein wahresEigenthum ist."
„Du bist ein ehrlicher Kerl," versetzte der Räuber; „Deinedreißig Zechinen sollen Dir unangetastet bleiben, wenn Duaufrichtig gegen uns bist. Einstweilen aber gib uns Dein an-vertrautes Gut in Verwahrung." Mit diesen Worten nahmer Gurth den großen ledernen Sack ab, worin sich der Beutelbefand, den ihm Rebecca gegeben hatte, sowie auch die nochübrige» Zechinen; dann fragte er weiter: „Wer ist Dein Herr?"
„Der enterbte Ritter," sagte Gurth.
„Dessen gute Lanze den Preis in dem heutigen Turnieregewann?" versetzte der Räuber. „Welches ist sein Name undseine Abkunft?"
„Es ist sein Wille, daß das verborgen bleibe," versetzteGurth, „und von mir werdet Ihr es gewiß zuletzt erfahren."
„Welches ist Dein Name und Deine Abkunft?"
„Wenn ich das sagte," erwiederte Gurth, „so könnte auchleicht mein Herr errathen werden."
„Du bist ein dreister Bursche," sagte der Räuber; „aber wiekommt denn Dein Herr zu dem Gelde? Hat er's geerbt, oderauf andere Weise erworben?"
„Durch seine gute Lanze," antwortete Gurth. „Diese Beutelenthalten das Lösegeld für vier gute Pferde und vier guteRüstungen."
„Wie viel ist drin?" fragte der Räuber.