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ken beunruhigt, daß sein Bruder, der so beleidigte Bruder,dem er so sehr verpflichtet war, plötzlich in sein Vaterland zu-rückgekehrt sein möchte, konnte er selbst durch die von Fitzurseangegebenen Unterscheidungszeichen seine Befürchtungen nichtganz unterdrücken, und indem er, nach einer kurzen und be-fangenen Lobrede auf des Ritters Tapferkeit, befahl, ihm dasals Preis ausgesetzte Schlachtroß zu überliefern, fürchtete er,ans dem noch immer geschlossenen Vistre des geharnischtenMannes vor ihm eine Antwort in den tiefen und achtungge-bietenden Tönen des löwenherzigen Richard zu vernehmen.
Doch der enterbte Ritter erwiederte kein Wort auf desPrin-zen Compliment, sondern dankte nur durch eine tiefe Verbeugung.
Dann wurde das Roß von zwei reich gekleideten Dienern indie Schranken eingeführt. Es war mit dem reichsten Geschirr ver-sehen, wodurch es indeß in den Augen der Kenner nichts an Werthgewinnen konnte. Der enterbte Ritter legte sogleich die eine Handauf den Sattelknopf und schwang sich mit der andern, ohne denSteigbügel zu berühren, auf den Rücken des Thieres, und ritt so,die Lanze schwingend, mit der Geschicklichkeit eines vollendetenReiters zweimal um die Schranken.
Der Anschein von Eitelkeit, den dies sonst wohl hätte er-wecken können, wurde dadurch aufgehoben, daß cs schien, alswolle er den Preis, den er so eben von dem Ritter empfangenhatte, im vortheilhaftesteu Lichte zeigen, und so gewann derRitter auch dadurch den Beifall der ganzen Versammlung.
Indeß hatte der unruhige Prior von Jorvaulx den Prinzenleise erinnert, daß der Sieger nun auch, nachdem er seine Tapfer-keit an den Tag gelegt, seinen Geschmack zeigen müsse, indemer unter den Schönheiten, welche die Gallerten zierten, eineDame wählte, welche den Thron der Königin der Liebe undSchönheit einnehmen, und den Preis des Turniers am folgen-