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Hause geblieben und hatte die Wiedererobernng des heiligenGrabes denselben Rittern überlassen, die am meisten zu demVerluste desselben beigctragen haben."
„Waren denn unter dem englischen Heere keine," sagte LadyRowena, „deren Namen würdig gewesen wären, neben den Rit-tern des Tempels oder des heiligenJvhannes genanntzu werden?"
„Bitte um Verzeihung, Fräulein," cntgegnete deBois-Guil-bert, „der englische Monarch brachte allerdings ein Heer tapfe-rer Krieger nach Palästina, doch sie standen immer noch denennach, deren Brust stets das feste Bollwerk des heiligen Landesgewesen ist."
„Keinem standen sie nach," sagte der Pilger, der nahegenug stand, um Alles zu hören, und schon lange aufmerksamauf die Unterredung gehorcht hatte. Alle wendeten sich nachder Stelle, woher diese unerwartete Behauptung kam. „Ichsage," wiederholte der Pilger in festem und ernstem Tone, „dieenglische Ritterschaft stand keiner nach, welche je das Schwertzur Vcrtheidigung des heiligen Landes gezogen! Ich sage wei-ter, denn ich weiß es, daß König Richard selbst und fünf sei-ner Ritter nach Eroberung von St- Jean d'Acre ein Turniergehalten gegen jeden, der sich mit ihnen messen wollte, ich sage,daß an diesem Tage jeder Ritter drei Gänge machte und dreiGegner niedcrwarf, und ich setze hinzu, sieben dieser Besiegtenwaren Tempelritter, und Sir Brian de Bois-Guilbert weißsehr wohl, daß ich die Wahrheit rede."
Unmöglich ist es, die Wnth und den Ingrimm zu beschreiben,derdas schwarzbrauneGesichtdesTemplers noch schwärzer machte.Schon zuckten die Finger seiner rechten Hand nach dem Griff desSchwertes; doch bedachte er wohl, daß hier Gewaltthatnicht an-gebracht sei. Cedric, der vor geheimer Freude über die Erzählungdes Pilgers die Bewegungen des Templers nicht bemerkt hatte,