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ihm zu reden oder zu speisen. — Laßt ihn Tisch und Speisebesonders haben — wenn nicht vielleicht," sagte er lächelnd,„die bcturbanten Fremdlinge ihn in ihre Gesellschaft aufneh-men wollen."
„Herr Freisasse," antwortete der Templer, „meine Sara-cenensklaven sind wahre Moslcminen und meiden den Umgangmit einem Juden so sehr, wie nur ein Christ es kann."
„Nun, in Wahrheit," sagte Wamba, „ich sehe nicht ein,daß die Verehrer Mahound's und Termagaunt's einen so gro-ßen Vorzug vor dem einst auserwählten Volke des Himmelshaben sollten."
„Er soll bei Dir sitzen, Wamba," sagte Cedric; „der Narrund der Schurke paffen gut zusammen."
„Der Narr," antwortete Wamba, indem er die Ueberbleib-sel eines Schweincschinkens emporhielt, „wird Sorge tragen,ein Bollwerk gegen den Schurken zu errichten."
„Still, da kommt er," sagte Cedric.
Mit wenig Cermoniel eingeführt, mit Furcht und Zögernund mancher demüthigen Verbeugung vorwärtsschreitend, nähertesich ein großer, hagerer, alter Mann, der durch die Gewohn-heit, gebückt zu gehen, viel von seiner wirklichen Hohe verlo-ren hatte, dem untern Ende des Tisches. Seine Züge, scharfund regelmäßig, mit einer Adlernase und durchdringenden dunk-len Augen, seine hohe und gefurchte Stirn, sowie sein langesgraues Haar und Bart, hätten für schön gelten können, wärensie nicht die Zeichen einer seinem Stamme eigenthllmlichenPhysiognomie gewesen, welcher in jenen finstern Zeiten vondem leichtgläubigen und vorurtheilsvollen Volke ebenso ver-abscheut, als von dem habsüchtigen Adel verfolgt wurde, undder, vielleicht in Folge eben jenes Hasses und jener Verfolgung,