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vor Tadel ableiten konnte — „was, in zehn Teufels Namen,hält Gnrth so lange im Felde zurück? Ich vermuthe, wir werdenschlimme Nachrichten von der Heerde erhalten- Er pflegte ein treuerund vorsichtiger Kerl zu sein, und ich hatte ihn zu etwas Besserembestimmt; vielleicht hätte ich ihn zum Trabanten gemacht."
Oswald, der Mundschenk, entgegnete bescheiden, daß kaumeine Stunde nach der Abendglocke vorbei sei; eine unglücklichgewählte Entschuldigung, da sie einen Gegenstand berührte,der für angelsächsische Ohren einen üblen Klang hatte.
„Der böse Feind möge die Abendglocke holen," rief Cedric,„sowie den tyrannischen Bastard, von dem sie erfunden wurde,und den herzlosen Sclaven, der sie mit sächsischer Zunge vorsächsischen Ohren nennt! Die Abendglocke!" setzte er nach einerPanse hinzu, „ja die Abendglocke, welche rechtschaffene Leutezwingt, ihre Lichter auszulöschen, damit Diebe und Räuberihre Streiche im Dunkeln ausführen können! — Ja, die Abcnd-glocke — Reginald Front-de-Boeuf und Philipp Malvoisinkennen den Gebrauch der Abendglvcke so gut wie Wilhelm derBastard selber, oder irgend ein nvrmännischer Abenteurer, derbei Hastings focht. Vermuthlich werde ich hören müssen, daßmein Eigenthum ist fortgeführt worden, um die hungrigenBanditen zu füttern, die sich nur durch Diebstahl und Räubereiernähren können. Mein getreuer Sclave ist gemordet und meinBesihthum als Beute weggeführt — und Wamba — wo istWamba ? Sagte nicht Jemand, er sei mit Gurth gegangen?"
Oswald bejahte cs.
„Ja? Ei, das wird immer besser! — Auch er ist fortge-führt, der sächsische Narr, um dem normäunischen Herrn zudienen. Narren sind wir in der That alle, die wir ihnen die-nen, und passendere Gegenstände für ihren Spott und ihr Ge-lächter, als wenn wir nur mit unserm halben Verstände ge-