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wo. — Und du/' fugte er zu dem Großmeister gewendethinzu, „zittere!"
„Zittern!" versetzte der Templer verächtlich, „ich könntees nicht, auch wenn ich wollte!"
Der Einsiedler hörte diese Antwort nicht: er hatte dasZelt verlassen.
„Komm! machen wir das Ding kurz," sagte der Großmei-ster, „wenn du durchaus die Straße der Schwachköpse ziehenwillst. — Höre — ich glaube den größten Theil deiner Her-zensgebrechen zu kennen; so überspringen wir die Einzelhei-ten, die ein wenig zu lang sein möchten, und fangen mit derAbsolution an. Was sollen wir die Schmutzflecken zählen, diewir von unseren Händen wegzuwaschen im Begriffe stehen-"
„Da du weißt, was du selber bist," sagte Conrad, „so istes Lästerung, einem Anderen von Sündenvergebung zu sprechen."
„Du sprichst nicht den Canons gemäß, Marquis," sagteder Templer, — du bist eher ein Zweifler als orthodox. DieAbsolution eines schlechten Priesters ist so kräftig wie dieeines heiligen — wäre es anders, dann möchte sich Gott derarmen Sünder erbarmen! — Fragt ein Verwundeter, ob derArzt, der ihn berührt, saubere Hände habe! — Geschwind,sollen wir die Posse beginnen?"
„Nein," sagte Conrad, „ich will lieber ohne Beichte ster-ben, als das Sakrament verspotten."
„Geht, edler Marquis," sagte der Templer, „erweckt Eu-ren Mut-, und sprecht nicht also. In Zeit von einer Stundestehst du als Sieger in den Schranken, oder du beichtest indeinem Helm als ein wackerer Ritter.".
„Ach, Großmeister," antwortete Conrad, „alle Vorbedeu-tungen verkündenUnheil. Diese sonderbare Entdeckung durch denInstinkt eines Hnndes — die Wiederbelebung dieses schottischen