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.Nun weil du bekannt deine Thorheit und Schuld;
Versöhne dies Blut denn mit all' deiner Huld.
Zur Strafe gebet euch eilends die Hand',
Und zieht als Verbannte fort von Benevent."
Sir Thomas erhob sich in tönender Hall,
Roch schwach zwar oom Kampfe, mit rufendem Schall:
.Das Blut, das ich für deine Tochter vergossen,
ES kam mir recht willig vom Herzen geflossen.
Und muß sie auch Strafe und Vorwurf erfahren.
Ich will sie vor Elend und Schande bewahren.
Verschmerzen soll sie bald die Stadt Benevent,
Heiß' ich sie in England die Gräfin von Keilt."
Ein Beifallsgemurmel rauschte durch die Versammlung,die das Beispiel Richards nachahmte, der seinen Lieblingssän-ger mit Lobsprüchen überhäufte, und ihn mit einem Ring vonungewöhnlichem-Werth beschenkte. Die Königin beeilte sich,den Liebling mit einem reichen Armband zu beschenken, und vieleder anwesenden Ebelleute folgten dem königlichen Beispiel.
„Ist unsere Base Edith," sagte der König, „gefühllos ge-worden für die Töne der Harfe, die sie sonst so liebte?"
„Sie dankt Blonde! für sein Lied," versetzte Edith, „unddoppelt dankt sie ihrem Verwandten, der dies Lied verlangt hat."
„Du bist verdrießlich, Base," sagte der König; „weil duvon einem Weibe gehört hast, die noch wunderlicher war alsdu. Aber du entgehst mir nicht — ich will euch ein Stück zudem Zelte der Königin begleiten —' wir müssen eine Unter-haltung zusammen haben, che der Morgen anbricht."
Die Königin und ihr Gefolge war aufgestanden, und dieübrigen Gäste verließen das königliche Zelt. Ein Trupp Fackel-träger und Bogenschützen wartete auf Berengaria vor demZelte, und bald trat sie ihren Heimweg an. Richard ging,wie er sich vorgenommen hatte, neben seiner Berwandtin, undnöthigte sic, seinen Arm anzunehmen, so daß sie mit einandersprechen konnten, ohne gehört zu werden.