quis mit ihm in den Schranken gemessen, er hätte die Ober-hand gehabt: denn obgleich dieser Inselbewohner schwereStreiche mit der Streitaxt thut, so ist er doch mit der Lanzenicht so sehr geschickt. Ich würde mich in unserem alten Streitunbesorgt mit ihm geschlagen haben, hätte das Wohl derChristenheit unabhängigen Fürsten erlaubt, sich in den Schran-ken herumzujagen. — Und wenn es Euch lieb ist, edler Mar-quis, so will ich in diesem Kampfe Euer Zeuge sein "
„Und ich auch," sagte der Großmeister.
„Kommt denn, und nehmt Euer Mittagsmahl in unseremZelt, edle Herren," sagte der Herzog, „und wir wollen dieseAngelegenheit bei einem ächten Nicrensteiner besprechen."
Sie traten hierauf zusammen in das Zelt.
„Was hat dieser Patron und diese Großhänse gesprochen?sagte Jonas Schwanker zu seinem Collegen, dem Spruchsprecher,der sich die Erlaubniß genommen hatte, sich in Nähe seinesHerrn zu drängen, als die Versammlung auseinander ging,während der Narr in einer bescheidneren Entfernung folgte-„Diener der Narrheit," sagte der Spruchsprcchcr, „mäßigedeine Naseweisheit — es schickt sich nicht, daß ich dir dieRuthschläge unseres Herrn erzähle."
„Mann der Weisheit, du irrest," antwortete Jonas; „wirsind beide die beständigen Begleiter unseres Patrons, und esgeht uns gleich viel an, zu wissen, ob du oder ich — Weis-heit oder Thorheit — den größten Theil an ihm haben "
„Er hat zu dem Marquis und dem Großmeister gesagt,"antwortete der Spruchsprecher, „daß er des Krieges überdrüs-sig sei, und daß er froh wäre, wäre er glücklich daheim."
„Das ist ein blinder Wurf, der im Spiel nichts zählt,"sagte der Narr- „Es war weise, das zu denken — abergroße Thorheit, es Andern zu sagen — weiter."