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trunk zu sich, hüllte sich ein in den knick oder arabischen Mantel,der am Sattelknopf befestigt gewesen war, und streckte sich derAnweisung des Arztes gemäß gemächlich in den Schatten, umdie versprochene Ruhe zu erwarten. Im Anfang stellte sich keinSchlaf ein, aber an seiner Statt eine Kette angenehmer Empfin-dungen, die ihn weder beunruhigten noch aufstörten. Darauffolgte ein Zustand, in welchem sich der Ritter, obgleich er sichselbst und seiner Lage noch bewußt war, fähig fühlte, ohneUnruhe und Schmerz und mit der Fassung, mit welcher erdie Geschichte seiner Leiden auf einer Schaubühne würde dar-stellen gesehen haben, oder vielmehr mit dem Auge, womitein seliger Geist auf die Begebenheiten seines vergangenenLebens blickt, sich und seine Lage zu betrachten- Aus diesemZustand von Ruhe wurden seine Gedanken, die für die Ver-gangenheit fast gleichgültig geworden waren, vorwärts gelenktin die Zukunft, und diese zeigte sich, trotz Allem, was seineAussicht verdunkeln konnte, in einem so leuchtenden Farbcn-schimmer, als seine Einbildungskraft unter weit glücklicherenUmständen und in ihrem schwärmerischsten Schwung zu erzeu-gen nicht fähig gewesen war- Freiheit, Ruhm, Liebesglück, zeig-ten sich in gewisser und naher Aussicht dem gefesselten Ver-bannten, dem entehrten Ritter, dem verzweifelnden Liebhaber,der seine Glückshoffnung so weit über die Gränze des Gelin-gensund unter die seltensten Möglichkeiten gestellt hatte, nur umseine Wünsche beibehalten zu können. Allmälig wie das geistigeAuge sich umwölkte, wurden diese lachende Gesichte trüber,den hinsterbenden Farben des Sonnenuntergangs vergleichbar,bis sie sich endlich in vollkommenem Vergessen auflösten, undSir Kennet- zu den Füßen von el Hakim lag, bis auf seintiefes Athmen einem entseelten Leichnam, von dem das Lebengewichen, vollkommen ähnlich.