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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
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kundschaften oder beim Erstürmen fester Plätze, da dieser Schildeinen größeren Schutz gegen Wurfgeschosse gewährte als derschmale, dreieckige, dessen man sich zu Pferde bediente. Auf die-sem Schilde waren weder die königlichen Löwen von England,noch irgend eine andere Wappenfigur, welche die Aufmerksamkeitder Vertheidiger der Festungswerke, gegen die man anrückte,hätteanziehen können; darum war die Sorgfalt des Knappen daraufgerichtet, ihm einen Glanz so hell wie Krystall zu verleihen,und dies schien ihm ganz vorzüglich zu gelingen. In weite-rer Entfernung als der Nubier und von außen kaum sichtbarlag der große Hund, den man als den Mitsclaven desselbenansehen konnte, und der, als wenn er es fühlte, daß er zueinem königlichen Herrn gebracht worden sei, zur Seite desStummen lag, den Kopf auf dem Boden gelegt, und Beineund Schweif über und unter den Leib gezogen.

Während der Monarch und sein neuer Diener also beschäftigtwaren, erschien eine andere Person auf dem Schauplatz, undmischte sich unter die Gruppe von etwa ein paar Dutzend Wäch-tern, welche, die ungewöhnlich nachdenkliche Haltung und eifrigeBeschäftigung ihres Königs bemerkend, in aller Stille vor demZelte Wache hielten. Aber die Wache war darum nicht schärferals gewöhnlich. Einige belustigten sich an Glücksspielen mit klei-nen Kieselsteinen, Andere schwatzten leise mit einander von demkommenden Tag der Schlacht, und Mehrere lagen im Schlafe,und hatten ihre stämmigen Glieder in grüne Mäntel gehüllt.

Mitten unter diese sorglosen Wächter schlich sich ein alterTürke, schwächlich und klein von Gestalt, und ärmlich gekleidetgleich einem Marabout oder Santon der Wüste, einer Art Schwär-mer, die sich zuweilen ins Lager der Kreuzfahrer wagten, ob-wohl sie daselbst immer beschimpft und häufig mißhandelt wurden-Die Hoffahrt und Sittenlosigkeit der christlichen Häupter hatte