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Ueberlegung, und er machte eine bequeme Oeffnung, indem erdie Tuchwand mit seinem Dolch aufschlitzte. Als er im Freienwar, fühlte er sich eher verblüfft und überwältigt von demWiderstreit seiner Empfindungen, als daß er vermögend ge-wesen wäre, die klare Anschauung des Ganzen zu gewinnen.Er mußte sich in Thätigkeit setzen durch die Erinnerung, daßihm Lady Edith Eile anbefohle» habe. Aber die Seile derZelte und die Zelte selbst, die ihn umgaben, zwangen ihn, be-hutsam fortzuschrciten, bis er den Weg gewönne, von dem ihnder Zwerg seitwärts geführt hatte, um der Aufmerksamkeit derWache vor dem Gezelte der Königin zu entgehen; und auchdarum mußte er langsam und bedächtig vorwärts gehen, da-mit er kein Geräusch verursache durch einen Fall oder durchdas Klirren seiner Rüstung. Dazu hatte noch eine dünne Wolkeden Mond grade in dem Augenblicke verdunkelt, wo er dasGezelt verließ, und Sir Kennet- hatte gegen diese Widerwär-tigkeit zu einer Zeit zu kämpfen, wo die Betäubung seinesHirns und die Schwere seines Herzens ihm kaum die Machtließen, seine Bewegungen mit genügendem Verstand zu meistern.
Aber auf einmal trafen Laute sein Ohr, die ihm augenblick-lich den vollen Gebrauch seiner Kräfte Wiedergaben. Sie kamenvon dem St. Georgsberge her- Er hörte zuerst ein vereinzelteszorniges, grimmiges, wüthendes Bellen, dem unmittelbar dasGeheul eines sterbendenThieres folgte. Kein Wild nahm jemalseinen heftigeren Anlauf bei der Stimme Roswal's, als jetzt SirKennet- nahm bei dem Stcrbegeheul des edlen Hundes, dem eingewöhnlicher Schmerz nicht die geringste Klage abgenöthigt habenwürde. Er legte den Raum zurück, der ihn von dem Wegetrennte, und als er die offene Gaffe erreicht hatte, rannte er,obwohl mit seiner Rüstung beladen, dem Hügel mit einer Ge-schwindigkeit zu, welcher selbst unbewaffnete Männer mit Mühe