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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
Seite
216
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verschließend. »Ich kann von dort das Gebell meines Hundeshören, wenn Jemand der Standarte naht ich will mich zuden Füßen meiner Dame werfen, und sie um Erlaubniß bit-ten, mich meine Wache beendigen zu lassen. Hier, RoS-wal" er ries seinen Hund und legte seinen Mantel nebendas Bannergib hier Acht, und laß Niemand herbei."

Das prächtige Thier sah seinem Herrn in's Angesicht, wieum sich zu überzeuge», daß es den Befehl richtig verstandenhabe; dann setzte cs sich neben den Mantel mit gespitzten Oh-ren und erhobenem Kopfe gleich einer Schildwache, die Absichtdes ihm gewordenen Befehls vollkommen verstehend.

Komm nun, guter Nectabanus," sagte der Ritter,laßuns eilen, den Befehlen zu gehorchen, die du gebracht hast."

Eile, wer will," sagte der Zwerg mürrisch;du hast dichnicht beeilt, meiner Aufforderung zu willfahren, und ich kannnicht so schnell gehen, um deinen langen Schritten zu folgen du gehst nicht wie in Mensch, sondern du springst wieein Strauß in der Wüste."

Es gab nur zwei Mittel, den Eigensinn des Zwerges,der, während er sprach, einen wahren Schneckenschritt annahm,zu beugen. Für Geschenke hatte Sir Kennet- keine Mittelfür Schmeichelei keine Zeit; er raffte darum in seiner Unge-duld den Zwerg vom Boden auf, und trug ihn trotz seinerBitten und seiner Furcht bis zu dem Gezelte fort, welchesihm als das der Königin bezeichnet worden war- Als derSchotte sich demselben nahete, bemerkte er eine kleine Wacheauf dem Boden sitzender Krieger, die ihm durch die Zwischen-zelte verborgen gewesen waren. Bewundert, daß der Klangseiner Rüstung ihre Aufmerksamkeit nicht erregt hatte, undannehmcnd, daß unter den obwaltenden Umständen seineSchritte geheim gehalten werden müßten, setzte er seinen klei-