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du Nectabanus nicht die Huldigung, die du seiner Würdeschuldig bist? — Oder wäre es möglich, daß du ihn verges-sen hättest?"
„Großer Nectabanus," antwortete der Ritter, um denZorn dieses Wesens zu begütigen, „das wäre schwer für Je-den , der dich nur einmal gesehen hat. Jedoch verzeihe mir,daß ich als Schildwache mit meiner Lanze in der Hand kei-nem von deiner Stärke den Vortheil lasten kann, sich mir zunahen oder sich meiner Waffe zu versichern. Genug, daß ichdeine Würde ehre, und mich dir so unterthänig bezeige, wieein Gewappneter an meiner Stelle es thun kann."
„Es soll gut sein," sagte Nectabanus, „wenn Ihr mir so-gleich zu denen folget, die mich hierher geschickt haben, Euchzu holen."
„Großer Herr," versetzte der Ritter, „auch hierin kann ichEuch nicht gefällig sein: denn ich habe Befehl, dies Bannerbis zum Morgen zu bewachen — also bitte ich Euch, michauch hierin zu entschuldigen."
So sprechend, fing er wieder an, auf- und abzugehen;aber der Zwerg befreite ihn nicht von seiner Zudringlichkeit.
„Seht," sagte er, indem er sich Sir Kenneth in den Wegstellte, „entweder gehorchet mir, Herr Ritter, wie es EurePflicht ist, oder ich werde Euch den Befehl auflegcn im Na-men einer, deren Schönheit die Genien des Himmels herun-terlocken könnte, und deren Hoheit über das unsterbliche Ge-schlecht, wenn es herabgestiegcn, zu herrschen fähig wäre."
Eine plötzliche und unwahrscheinliche Vermuthung erhobsich in der Seele des Ritters, aber er unterdrückte sie. Eswar unmöglich, dachte er, daß die Dame seiner Liebe ihmdurch einen solchen Botschafter eine solche Botschaft sende;doch war es mit zitternder Stimme, daß er sagte: „Komm
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