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13 (1851) Der Talisman
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liche Unbill, die ich erlitten habe. Dieser König von Englandhat mein Banner niedergcrisscn, -ersetzt und zerstampft."

Weil er die Frechheit hatte, es neben das meinige zupflanzen," sagte Richard.

Mein Rang gab mir ein Recht dazu so gut wie dir,"versetzte der Herzog, durch die Gegenwart Philipps crmuthigt.

Wag' cs, solche Gleichheit für dich zu behaupten," sagteKönig Richard,und, bei St. Georg! dir soll's ergehen wiediesem gestickten Lappen, der nur zu dem schlechtesten Ge-brauch, wozu Lappen dienen, gut ist."

Ein wenig Geduld, mein Bruder von England," sagtePhilipp,und ich werde Oestreich zeigen, daß er in dieser SacheUnrecht hat. Glaubt nicht, edler Herzog," fuhr er fort,daß, wenn wir die englische Standarte den höchsten Punktin unserem Lager einnehmcn lassen, wir, die unabhängigenHerrscher des Kreuzzuges, irgend eine Unterordnung gegen Kö-nig Richard zugäben. Es wäre ungereimt, dies zu glauben:denn die Oriflamme selbst, das große Banner von Frankreich,von welchem Lande König Richard selbst wegen seiner fran-zösischen Besitzungen nur ein Vasall ist, weht für den Augen-blick auf einer niedrigeren Stelle als die Löwen von England.Aber als geschworne Brüder des Kreuzes, als kriegführendePilger, die, den Glanz und den Stolz dieser Welt verleug-nend, sich einen Weg zu dem heiligen Grabe mit dem Schwertebahnen, haben wir ich selbst und die anderen Fürsten demKönig Richard aus Achtung für seinen Ruhm und seine Waf-senthaten diesen Vorrang zuerkannt, der ihm sonst und ausanderen Gründen schwerlich zu Thcil geworden sein würde.Ich bin überzeugt, daß wenn Eure königliche Gnaden vonOestreich dies wohl erwäget, es Euch leid thun wird, EuerBanner an dieser Stelle aufgcpflanzt zu haben, und daß dann