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13 (1851) Der Talisman
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Zum Teufel mit den Aerzten!" versetzte der Monarch;wenn sie nicht heilen können, glauben sie, daß sie, daß ich'sihnen verstatten wolle, mich zu plagen? Wohlan sagte er,nachdem er sich gewaschen hatte,laß die ehrwürdigen Gesand-ten herzu treten; jetzt werden sie es hoffentlich kaum mehrmerken, daß die Krankheit Richard nachlässig gegen seine ei-gene Person gemacht hat."

Der berühmte Großmeister der Templer war ein großer,magerer, durch seine Feldzüge mitgenommener Mann, mit ei-nem ruhigen oder scharfen Auge, und einer Stirn, auf wel-cher tausend schwarze Entwürfe ihre Spuren gelassen hatten.An der Spitze jener sonderbaren Brüderschaft, denen der Or-den Alles und das eigene Ich nichts war nach Machtver-größerung strebend selbst auf Gefahr der Religion, zu derenSchutz die Brüderschaft sich ursprünglich verbunden hatteder Ketzerei und Zauberei bezüchtigt ungeachtet des priester-lichen Standes geheimer Verbindung mit dem Sultan ver-dächtig, obwohl durch eidliches Gelübde zum Schutz oder zurEroberung des heiligen Tempels verbunden, war der ganzeOrden und der persönliche Charakter seines Vorstehers oderGroßmeisters ein Räthsel, vor dessen Auslegung die Meistenzurückschauderten. Der Großmeister war in seiner weißen Fcst-kleidung, und er trug den sb-reus, einen mpstischen Ehrcnstab'dessen eigentümliche Gestalt zu so sonderbaren Vermutun-gen'? und Erklärungen Anlaß gegeben hat, indem man arg-wöhnte, daß der berühmte christliche Ritterorden unter demunheiligsten Bilde des Heidenthums sich verbrüdere.

Conrad von Montserrat hatte ein gefälligeres Aeußere alsder finstere und geheimnißvolle Priestersoldat, der ihn bcgleitete. Er war ein schöner Mann, mittleren Alters oder einwenig darüber, kühn in der Schlacht, verständig im Rath, lu-

Der Talisman- I. lt