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Rechte der Christenheit und die Eroberung des heiligen Grabes,und der darum verbunden ist, ohne Einrede dem Befehl derFürsten und Anführer zu gehorchen, von denen das heiligeUnternehmen geleitet wird. Daß Krankheit Eure Hoheit, hoffent-lich nur für eine kurze Zeit, von der Versammlung, in welcherIhr eine so mächtige Stimme habt, abhalten konnte, beklage ichmit der gesammten Christenheit; aber als Krieger muß ich de-nen gehorchen, denen der Befehl gesetzmäßig zukommt, wennich nicht dem Christcnlager ein schlechtes Beispiel geben will."
„Wohl gesprochen," sagte König Richard ; „und der Vorwurftrifft nicht dich, sondern jene, mit denen ich, sobald es demHimmel gefallen wird, mich von diesem verwünschten Lagerder Qual und der Unthätigkeit aufzurichten, eine strenge Rech-nung zu halten hoffe. Was war der Inhalt deines Auftrags ?"
„Mich dünkt, mit Eurer Hoheit Erlaubniß," versetzte SirKennet-, „Ihr möchtet dies am besten die fragen, welche michgesendet haben, und welche die Beweggründe meiner Sen-dung angeben können, während ich nur das Aeußere vonForm und Inhalt derselben weiß "
„Macht mir keine Ausflüchte, Herr Schotte — es wärenicht zu Eurem Vortheil," sagte der reizbare Monarch.
„Meinen Vortheil, Herr," versetzte der Ritter mit Nach-druck, „habe ich als ein nicht zu beachtendes Ding hinter michgeworfen, als ich mich zu diesem Unternehmen durch meinGelübde verbindlich machte, und ich habe mehr meine ewigeWohlfahrt, als mein zeitliches Glück im Auge."
„Beim Sacrament," sagte König Richard, „du bist einbraver Geselle! Hört, Herr Ritter, ich liebe die Schottländer:sie sind tapfer, obgleich unfreundlich und halsstarrig, und ichglaube, sie sind im Ganzen aufrichtige Leute, obwohl die Gewaltder Umstände sie oft zur Verstellung gezwungen hat. Ich