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lichkeit den Augenblick des Abendgebetes erwartet hatte, fiel erauf die Knlee, das Gesicht gegen Mecca gekehrt, und sagte dieGebete -er, welche den Werktag der Mahommedaner beschließen.Der Bischof und der englische Baron sahen einander an mitZeichen von Verachtung und Aerger, aber keiner von ihnen hieltes für schicklich, el Hakim in seiner Andacht zu stören, so un-heilig ihnen dieselbe auch Vorkommen mußte.
Der Araber erhub sich vom Boden, woraus er sich niederge-legt hatte, und, als er in die Hütte getreten war, wo derKranke lag, nahm er aus einer kleinen silbernen Büchse einenSchwamm, der in irgend eine stark riechende Substanz getauchtworden zu sein schien: denn als er ihn an die Nase des Schla-fenden gehalten, so nieste derselbe, erwachte und schaute mitirren Blicken umher. Ein gräßliches Schauspiel bot sich dar,als er fast nackt sich auf seinem Lager erhebend, Knochen undKnorpeln hinter der Haut so deutlich erkennen ließ, als wenndieselben nie mit Fleisch bedeckt gewesen wären; sein Gesichtwar lang und mit Runzeln gefurcht, aber sein Auge, obgleichanfangs irre, wurde nach und nach ruhiger- Er schien dieGegenwart seiner vornehmen Besucher zu bemerken: denn ermachte den schwachen Versuch, sein Haupt zu entblößen, umseine Ehrfurcht zu bezeigen, indem er sich mit bescheidener undunterthäniger Stimme nach seinem Herrn erkundigte.
„Kennst du uns, Vasall?" sagte der Lord von Gilsland.
„Nicht ganz, Mylord," erwiederte der Knappe leise. „MeinSchlaf war lang und voll Träumen. Doch Ihr müsset ein großerenglischer Lord sein, wie Euer rothes Kreuz zeigt, und dieser einwürdiger Prälat, deffenSegen ich für mich armen Sünder erflehe."
„Du sollst ihn haben — beneäietio Domini sit voliiseum,"sagte der Prälat, das Zeichen des Kreuzes machend, ohne je-doch dem Bette des Kranken näher zu treten.