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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
Seite
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und Unruhe, die Richard von Zeit zu Zeit gab. Sein Gesicht,obgleich seinem Bau angemessen, mochte angenehm gewesensein, ehe es von Narben entstellt wurde; seine Oberlippewurde nach normannischer Sitte von einem dichten Schnurr-bart bedeckt, dessen Wuchs so laug und üppig war, daß ersich mit dem Haare vermengte, das, wie er, von dunkelbrau-ner Farbe war, ein wenig mit Grau vermischt. Sein Körperwar so gestaltet, daß er leicht den Beschwerden und demWechsel des Klimas Trotz bot: er war wenig fett, von star-ker Brust, mit langen Armen, gesunder Lunge und festenGliedern. Seit länger als drei Nächten hatte er das Büffel-wamms, das ein Kreuz auf der Schulter zeigte, nicht ausge-zogen, und er hatte nur ausnahmsweise der Ruhe genossen,wie sie der Wärter eines königlichen Kranken von Zeit zuZeit finden mochte- Der Baron veränderte selten seine Stel-lung, außer wenn er sich anschickte, dem König eine Arzeneioder einen Trank zu reichen, welche der ungeduldige Monarchvon keinem anderen, weniger Begünstigten seines Gefolgesannehmen wollte, und es war etwas Rührendes in der zu-traulichen und zugleich linkischen Art, womit er einen Dienstversah, der so sehr mit seinem derben, soldatischen Wesen imWiderspruche stand.

Das Gezelt, in welchem sich diese Personen befanden, trug,wie es der Zeit und dem persönlichen Charakter Richard'Sangemessen war, mehr ein kriegerisches, als ein prächtiges oderkönigliches Ansehen; Waffen zum Angriff und zum Schutz,theils von fremder und neu erfundener Arbeit, lagen unor-dentlich in dem Zelte umher, oder waren an den Posten des-selben geordnet. Felle von auf der Jagd getödteten Thierenwaren auf dem Boden ausgebreitet oder lagen längs derWände, und auf einem Hausen dieser Jagdtrophäen streckten