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Krieger verderbenbringend, um so mehr, als die zügellosenAusschweifungen der Kreuzfahrer, die so sehr mit den Grund-sätzen und dem Kriegszweck derselben im Widerspruch standen,sie noch mehr beschäftigten, die Opfer des ungesunden Wech-sels von glühender TagcShitze und eisigem Nachtthau zu wer-den. Zu diesen niederschlagenden Ursachen des Verlustes kamnoch das Schwert des Feindes. Saladin, der in der Geschichtedes Morgenlandes den gefeiertsten Namen hat, hatte auf seineUnkosten die Erfahrung gemacht, daß seine leicht bewaffnetenStreiter wenig geeignet waren, sich mit den in Eisen gehüll-ten Franken in geschloffener Schlachtordnung zu messen, undzu gleicher Zeit hatte er gelernt, den abenteuerlichen Charakterseines Gegners zu würdigen und zu scheuen. Und wurden auchseine Heere mehr als einmal mit großem Gemetzel versprengt,so gab die Mehrzahl dem Saracenen in den kleineren Gefech-ten, von denen die meisten unvermeidlich sind, das Uebergcwicht.
Je mehr das Heer der Angreifenden zusammenschmolz, destohäufiger und kühner wurden die Unternehmungen des Sultansin dieser Art von kleinem Krieg. Das Lager der Kreuzfahrerwar umringt und fast eingcschlofsen von einer Unzahl leichterReiter, die Wespenschwärmen ähnlich leicht zerdrückt werden,wenn man sie einmal ergriffen hat, die aber mit Flügeln ver-sehen sind, um eine überlegene Stärke zu vereiteln, und mitStacheln, um Schaden und Unglück zuzufügen. Dieses vcr-anlaßte unaufhörliche Gefechte auf Vorposten und beim Fou-ragircn, in denen manches kostbare Blut verspritzt wurde,ohne daß irgend ein Gewinn dafür Entschädigung gewährthätte; Zufuhren wurden aufgefangen und Verbindungen ab-geschnitten. Die Kreuzfahrer waren gezwungen, mit Einsetzungdes Lebens sich das zum Unterhalt des Lebens Nothwendigezu verschaffen; und wie vormals das Wasser der Quelle von