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der engen ledernen Bekleidung; jener mit dem strengen Aus-druck ascetischen Trübsinns, dieser mit einer seinen männlichenZügen tief eingeprägten, unruhigen Neugier.
„Sein Schlaf ist tief," sagte der Einsiedler mit derselbengedämpften Stimme wie zuvor, und er wiederholte dieseWorte, indem er ihren wörtliche» Sinn in einen bildlichenverkehrt zu haben schien — „Er schläft im Finstern, aber eswird ein Morgen für ihn kommen. O Jlderim, die Gedan-ken deines Wachens sind für jetzt noch so eitel und närrischwie diejenigen, die im flüchtigen Tanz dein schlafendes Gehirnumkreisen; aber die Trompete wird erschallen, und deinTraum wird verschwinden."
Als er so gesprochen und dem Ritter ein Zeichen gegebenhatte, ihm zu folgen, wandte sich der Einsiedler nach dem Altarund, als er denselben im Rücken hatte, drückte er auf eineFeder, die, ohne Geräusch aufspringend, eine schmale, in derWand der Grotte angebrachte Eisenthüre sehen ließ, die außerbei der strengsten Untersuchung fast gar nicht bemerklich war.Ehe der Einsiedler es wagte, die Thüre völlig zu öffnen, goßer einige Tropfen vom Oel seiner Lampe auf die Angeln-Eine schmale, in den Felsen gehauene Stiege zeigte sich, alsdie Eisenthüre endlich ganz offen war.
„Nimm den Schleier, den ich hier habe," sagte der Ein-siedler in einem schwermüthigen Tone, „und verbinde mir dieAugen: denn ich kann den Schatz, den du nun schauen wirst,ohne Sünde und Vermessenheit nicht sehen."
Ohne ein Wort zu erwiedern, hüllte der Ritter behendedas Haupt des Einsiedlers in den Schleier ein, und der letzterestieg zuerst die Treppe hinan wie einer, der des Weges kundigwar, ohne des Lichts zu bedürfen, während er seine Lampe demSchotten hinhielt, der ihm auf dieser schmalen Stiege folgte.