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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
Seite
77
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nung, die er von seinem Wirthe hatte, sosehr, daß er zwei-felte, ob er ihn nicht wegen seiner strengen Buße oder wegenseines feurigen Gebets als einen Heiligen betrachten muffe;und als ste sich vom Boden erhüben, stund er mit einer Ehr-furcht vor ihm, wie ein Zögling vor einem verehrten Lehrer.Der Einsiedler war einige Minuten lang stille und tiefsinnig.

Sieh, in jener Blende, mein Sohn," sagte er, nach deranderen Ecke der Zelle weisend,dort wirst du einen Schleierfinden bring' ihn hieher."

Der Ritter gehorchte, und in einer schmalen in die Wandgehauenen, mit einer Thür von Weiden versehenen Oeffnungfand er den verlangten Schleier. Als er ihn an's Lichtbrachte, bemerkte er, daß er zerrieben war und an einigenStellen von dunklen Flecken beschmutzt. Der Einsiedler blickteauf ihn mit einer tiefen, aber unterdrückten Rührung, undbevor er zu dem schottischen Ritter zu sprechen vermochte,mußte er seinem Gefühle Luft machen durch ein krampfhaftesStöhnen.

Du bist nun auf dem Wege, die köstlichsten Schätze zusehen, welche die Erde besitzt," sagte er endlich;wehe mir,daß meine Augen unwürdig sind, nach ihnen zu schauen! Ach!ich bin nur das schlechte, verachtete Schild, das dem müdenWanderer eine gemächliche und sichere Herberge bezeichnet,während es selbst auf immer außerhalb der Thüren bleibt. Um-sonst bin ich in die Mitte der Felsen und der trockenen Wüstegeflohen. Mein Feind hat mich gefunden grade der, denich verläugnet habe, ist mir in meine Feste gefolgt!"

Er hielt wiederum inne, und sich gegen den schottischenRitter kehrend, sagte er mit finsterer Stimme:Ihr bringtmir einen Gruß von Richard von England?"

Ich komme von der Versammlung der christlichen Fürsten,"