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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
Seite
64
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Du siehst nun, in welche Gefahr deine Vermessenheit dichgebracht hat," fuhr der in den Jiegenscllen fort, sich nun anSheerkohf wendend,und durch welch' schwache Mittel deinegeübte Geschicklichkeit und gerühmte Gewandtheit überwältigtwerden können, wenn's also des Himmels Wille ist. Darum,o Jlderim! nimm dich in Acht; denn wisse, blinkte nicht indem Stern deiner Geburt etwas, das zu guter Himmelsstundeetwas Gutes und Heilsames von dir verheißet, wir beidewären nicht von einander gekommen, bis ich dir die Kehlezerrissen hätte, die kurz zuvor Lästerungen gesungen."

Hamako," sagte der Saracen mit einem Anscheine, alsob er über die Sprache und über den noch heftigeren Anfall,dem er unterlegen war, ganz unverdrossen sei,ich bitte dich,guter Hamako, dich in Acht zu nehmen, daß du deine Freiheitnicht überschreitest; denn wiewohl ich als guter Muselmanndiejenigen verehre, denen der Himmel den gewöhnlichen Ver-stand geraubt hat, um sie mit dem Geist der Prophezeiungzu begaben, so will ich doch keines Fremden Hände weder amZaume meines Pferdes, noch an meinem eigenen Leibe leiden.Reden kannst du, wie du willst, ohne Furcht, daß ich dir bösewerden möge; aber raffe deine Besinnung genug zusammen,um zu begreifen, daß, wenn du wieder eine Gewaltthat ge-gen mich beginnen solltest, ich dir dein zottiges Haupt vonden mageren Schultern hauen werde. Und dir, Freund Ken-neth, fuhr er fort als er sein Roß wieder bestiegen hatte,muß ich nothgedrnngen sagen, daß ich von einem Gefährtenin der Wüste hülfreiche Thaten lieber habe, als schöne Worte.An diesen letzteren hast du mir es nicht fehlen lassen; aberes wäre besser gewesen, wenn du mir eine schleunigere Hülfegeleistet hättest in meinem Kampfe mit diesem Hamako, derin seinem Wahnsinn mich fast des Lebens beraubt hätte."