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die heiliger sind als andere, und wieder andere, wo der Böseaußergewöhnliche Macht hat über sündhafte Menschen. Ichwill dir den wichtigen Grund nicht angeben, warum dieser Ort— diese Felsen —diese Höhlen mit ihren düsteren Thoren, dieaussehen, als wenn sie in die Mitte des Abgrunds führten —als ein vornehmlicher Aufenthalt des Satans und seiner En-gel angesehen werden. Genug, daß weise und heilige Män-ner, denen die Beschaffenheit der unheiligcn Gegend wohl be-kannt war, mich vor diesem Orte längst gewarnt haben. Da-rum, Saracen, laß ab von deiner thörichten und unzeitigenLustigkeit, und wende deine Gedanken Dingen zu, die diesemOrte angemessener sind, wenn schon — ich beklage dich! —au» dein bestes Gebet nur Lästerung und Sünde ist."
Der Saracen horchte mit einigem Befremden; dann antwor-tete er mit guter Laune und mit Lustigkeit, die nur, so weites die Höflichkeit verlangte, versteckt war: „Guter Sir Ken-neth, fürwahr du handelst ungerecht gegen deinen Gefährten,oder die Höflichkeit wird nur unvollkommen gelehrt bei eurenwestlichen Stämmen. Ich nahm keinen Anstoß, als ich dichSchweinefleisch essen und Wein trinken sah, und ließ dich ruhigdeines Mahles dich erlaben, das ihr eure christliche Freiheitnennet, indem ich bloß in Gedanken eure abscheulichen Ge-nüsse bemitleidete. — Warum denn nun wolltest du Aergcr-niß nehmen, wenn ich mir, so viel es in meinen Kräften steht,einen traurigen Weg mit einem lustigen Lied erheitere? Wassagt der Dichter — Gesang gleicht dem Thau des Himmels inder Mitte der Wüste; er kühlt den Pfad des Wanderers."
„Freund Saracen," sagte der Christ, „ich tadle nicht dieLiebe der Sängerschaft und der gsio 8eience; wiewohl wir ver-statten ihnen zu viel Raum in unfern Gedanken, wenn diese aufbessere Dinge gerichtet werden sollten. Aber Gebete und heilige