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sich rings umher, und bald boten tiefe Abhänge und steileAufwege, die wegen des schmalen Pfades sehr gefährlich wa-ren, den Wanderern Schwierigkeiten dar, die verschieden wa-ren von denen, mit welchen sie kurz vorher gekämpft hatten.Schwarze Höhlen und Abgrunde, die in der Bibel so oft er-wähnten Grotten, öffneten sich furchtbar zwischen den Felsenzu beiden Seiten des WegS, und der schottische Ritter erfuhrvon dem Emir, daß dieselben wilden Thieren oder Menschen,die noch grausamer als jene seien, weil durch den unaufhör-lichen Krieg und die von den Kriegern des Kreuzes und desHalbmonds ausgeübten Erpressungen zur Verzweiflung undzum Räuberlebcn getrieben, sie weder Stand und Religion, nochGeschlecht und Alter verschonten, zum Schlupfwinkel dienten.
Der schottische Ritter hörte mit Gleichgiltigkeit auf denBericht von den Verwüstungen, welche die wilden Thiere oderdie verwilderten Menschen verursacht hatten: er verließ sich ausseine eigene Kraft und Stärke; aber ein geheimes Schaudernbefiel ihn, als er bedachte, daß er sich nun in der furchtbarenWildniß der vierzigtägigen Fasten befände, und als er sich dieVersuchung vergegenwärtigte, womit der Fürst der Finsternißdes Menschen Sohn antasten durfte. Er entzog nach und nachseine Aufmerksamkeit der citelen, weltlichen Unterhaltungdes ungläubigen Kriegers zu seiner Seite, und ein so ange-nehmer Gefährte dieser letztere wegen seiner munteren undgefälligen Redseligkeit überall anders gewesen sein würde,Sir Kenneth glaubte, daß in dieser Wildniß, an diesenwüsten und dürre» Oertern, wohin die bösen Geister zu wan-dern pflegten, wenn sie aus den Menschen, deren Leiber siebesessen, vertrieben worden seien, ein Bruder Barfüßer ein bes-serer Reisegesclle wäre, als ein munterer aber ungläubiger Heide.
Dies Gefühl beengte ihn um so mehr, als des Saracenen