Scher- — in der Schlacht werde ich's nimmer scheuen, abermein Kopf" — er preßte die Hand gegen die Stirn — „wirdmir für einige Zeit nicht erlauben, es im Scherz zu suchen."
»Ich wollte, du sähest die Art von König Richard," ant-wortete der westliche Krieger, »mit welcher verglichen die hier,welche an meinem Sattelbogen hängt, federleicht ist."
„Wir hören viel von diesem Jnselkönig," sagte der Sara-cene, „bist du einer von seinen Nnterthanen?"
„Ich bin einer von denen, die ihm auf diesem Feldzug ge-folgt sind," antwortete der Ritter, „und ich bekleide Ehren-stellen in seinem Dienst; aber ich bin nicht sein geborner Un-terthan, obschon ein Eingeborner der Insel, wo er herrscht."
„Wie meinst du das?" sagte der östliche Krieger; „habtihr denn zwei Könige auf einer einzigen armen Insel?"
„Wie du sagst," sagte der Schotte, denn das war SirKenneth von Geburt, — „so ist cs; aber odschon die Bewoh-ner der beiden Theile der Insel in unaufhörlichem Krieg miteinander sind; so kann das Land, wie du siehst, ein solchesHeer Bewaffneter aufstellen, als ausziehen wollen, um dieunheilige Gewalt zu erschüttern, die dein Herr den Städtenvon Zion aufgelegt hat."
„Beim Barte Saladin's, Nazarener, das ist doch einewahre kindische Thorheit, und ich muß lachen über den Un-verstand deines Sultans, welcher hierher kommt, Wüsten undFelsen zu erobern, und den Besitz derselben denen streitigzu machen, denen eine größere Macht zu Gebote steht, wäh-rend er einen Theil seiner kleinen Insel, worin er als Herr-scher geboren worden, der Gewalt eines andern ScepterSgehorchend zurückläßt. Ohne Zweifel, Sir Kenneth, ihr undeure anderen guten Landsleute habt euch wohl der Herr-schaft von König Richard unterworfen/ ehe ihr euer in sich