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achtete mit gespannter Aufmerksamkeit auf die Ausrüstung seinesReisegefährten, und merkte sich besonders, was ihm ausgefallenwar in der Art, wie der andere sein Reitzeug ordnete-Che sie aufstiegen, um ihre Reise fortzusctzen, benetzte derchristliche Ritter wiederum seine Lippen, und tauchte die Hände indie fließende Quelle, indem er zu seinem heidnischen Gesellensagte: „Wohl möchte ich den Namen wissen von dieser er-quickenden Quelle, auf daß ich ihn bewahren könnte in dank-barem Angedenken: denn nie hat Wasser auf erquickendereArt einen brennenderen Durst gestillt, als der war, den ichheute erlitten habe "
„Sie wird in der arabischen Sprache," antwortete derSaracen, „mit einem Namen genannt, der so viel bedeutet,als der Diamant der Wüste."
„Und wohl verdient fle diesen Namen," versetzte der Christ-„In dem Thal meiner Heimath sind wohl tausend Quellen, aberan keine derselben werde ich von nun an so werthe Erinne-rungen knüpfen als an diese einsame Quelle, die ihr kostbaresNaß an einem Orte spendet, wo es nicht allein ergötzlich,sondern fast unentbehrlich ist "
„Du sprichst wahr," sagte der Saracen; „denn unser Wegist noch immer nahe bei jenem tobten Meer, und weder Menschnoch Thier trinkt von seinen Fluthen, noch von denen desFlusses, der jenem zuströmt, ohne es zu füllen, bis diese un-wirthliche Wüste dahinter liegt."
Sie stiegen auf, und setzten ihre Reise quer durch die Sand-wüste fort. Die Mittagshitze war vorbei, und ein sanfter Windlinderte ein wenig die Qualen der Wüste, obschon er auf sei-nen Schwingen einen feinen Staub heranwehte, aus dem sichder Saracen wenig machte, während sein schwergerüsteter Ge-fährte ihn mit solchem Ungemach ertrug, daß er seinen eisernen