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„Es ist mir lieb, zu hören, daß mir dies Pergament vonVortheil sein wird," sagte der Ritter; „denn ich habe vernom-men, daß der Weg von Räuberhordcn beunruhigt wird, dienichts achten, wenn eine Gelegenheit zu plündern sich zeigt."
„Man hat dir die Wahrheit berichtet, tapferer Christ,"sagte der Saracen, „aber ich schwöre bei dem Turban desPropheten, solltest du in irgend einem Schlupfwinkel dieser-Elen-den umkommen, so will ich selbst mit fünftausend Reitern deineRache übernehmen; ich will tödten alles Männliche unter ihnen,und ihre Weiber in so entlegene Gefangenschaft senden, daß derName ihres Stammes nicht mehr gehört werden soll auf fünf-hundert Meilen im Umkreis von Damaskus. Ich will denGrund ihres Dorfes mit Salz bestreuen, und dann soll keinlebendiges Wesen mehr daselbst wohnen."
„ES wäre mir lieber, wenn die Mühe, die du dir machenwillst, um mich zu rächen, einer anderen, wichtigeren Persongälte, edler Emir," versetzte der Ritter; „aber mein Gelübdeist im Himmel ausgenommen, sei's zum Heil oder Unheil, undich wäre dir sehr verbunden, wolltest du mir den Weg fürmeinen Rastort auf diesen Abend bezeichnen."
„Das," sagte der Saracen, „muß unter der schwarzenDecke von meines Vaters Zelt sein."
„Diese Nacht," antwortete der Christ, „muß ich in Gebetund Buße zubringen in Gesellschaft eines heiligen Mannes,Theoderich von Engaddi, der in diesen Wildnissen haust undsein Leben dem Dienste Gottes weiht."
„Ich will dich wenigstens bis dort sicher sehen," sagte derSaracen.
„Das wäre eine angenehme Begleitung für mich," sagteder Christ, „jedoch cs könnte die künftige Sicherheit des gutenVaters gefährden; denn die grausamen Hände eures Volkes sind