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13 (1851) Der Talisman
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deren Seite waren, daß, obwohl ich keine Hoffnung hatte, michmit den erwähnten Zeitgenossen messen zu können, mir den-noch die Möglichkeit bliebe, mich meines Vorhabens zu entledi-gen, ohne mit jenen Meistern in einen Wettkampf zu treten.

Der den Kreuzzügen mehr angehörige Zeitraum, den ichmir endlich vorsetzte, war der, wo der kriegerische, wilde undedelmüthige Richard I., der als ein Spiegel des Ritterthumsnicht nur die außerordentlichen Tugenden, sondern auch dieabgeschmackten Verirrungen dieses Instituts zeigte, im Ge-gensatz zu Saladin erscheint und zwar also, daß der christ-liche Monarch von England alle Grausamkeit und Leiden-schaftlichkeit eines morgenländischen Sultans verräth, undSaladin seinerseits die größte Staatskunde und Staatsklug-heit eines europäischen Herrschers offenbart, während sie untereinander wetteiferten, wer den andern an ritterlicher Tapfer-keit und an Großmuth übertreffe. Dieser sonderbare Ge-gensatz bot, wie der Verfasser dachte, Stoff für eine höchstanziehende Dichtung dar. Einer von den untergeordnetenCharakteren ist eine erdichtete Verwandtin von Richard Lö-wenherz. Dieser Verstoß an der Wahrheit der Geschichte hatMr. Wills, dem Verfasser der Geschichte des Ritterthumsund der Kreuzzüge, Aergerniß gegeben, da derselbe, wie an-zunehmen ist, nicht bedachte, daß die romantische Dichtungdergleichen Erfindungen als eine ihr zustehende Kunsterfor-derniß billigt.

Der Prinz David von Schottland, der wirklich in demHeere und auf dem Rückwege der Held einiger ächt romanti-schen Abenteuer war, wurde auch zu meinem Dienste gezwun-gen, und ist eine ürainstis persona.

Es ist wahr, ich habe Richard Löwenherz schon einmalvorgebracht; aber es war in einer anderen Eigenschaft, als

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