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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
232
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Witz habe», und Narren, die Mnth haben; es gibt endlichNarren, die Gelehrsamkeit haben und doch große Narren sind.Ich habe diesen Mann genommen, weil er mein Beschützer inmeiner Verlassenheit mar, nicht wegen seines Witzes, oderseiner Weisheit. Er ist grundehrlich und hat ein Herz, wel-ches ein wenig Thorheit entschuldigt. Da ich vernrthcilt war,einen Beschützer z» suchen in der Welt, die für mich eineWildniß ist, so darf ich Gott danken, daß ich an keinen schlim-meren gekommen bin."

Und das ist so vernünftig gesprochen," entgegnete derKönig,daß ich versuchen will, ob ich ihn nicht besser machenkan». Kniee nieder, Richardel! Leihe mir Einer ein Rappier, Ihr, Meister Langstvff (das ist ein trefflicher Name füreinen Juristen); Ihr braucht cs nicht so heransznreißenauf Tcmplermanier, als wolltet Ihr einem Häscher Eins über-hancn!"

Er nahm den Degen ans Lowestvffes Hand, wandte dieAngen ab, weil er einen Widerwillen gegen blanke» Stahlhatte, und suchte die Klinge ans Richards Schulter zu legen,hätte ihm aber dabei fast in's Auge gestochen. Richard fuhrzurück mnd wollte wieder anfstchcn. Lowcstoffe aber hielt ihnnieder, und Herr Mungo führte dem König die Klinge, sodaß der Ritterschlag ohne Unfall stattfand. Darauf sprach derKönig: ,chnrge carnilex"), steht auf, Herr Richard Monipliesvon Schnittburg! Und nun, edle Herren und Getreue, laßtuns zu Tische gehen, denn die Hahnensnppe wird kalt."

Stehe auf, Flcischmaim!

Druck der C. HoffmailN'schcn Offlcin in StnttjMk.