hatte, „seitdem Sr. Majestät glückliche Thronbesteigung soBiele derselben hierher gebracht hat."
„Ganz recht," sprach Herr Mungo mit einem Kopfnickengegen den Goldschmid. „Etliche unter uns haben das Bestevon diesem Segen über die englische Nation gezogen."
Während dieser Worte ging die Thüre ans, und hereintrat, zum Erstaunen Lord Glenvarlvchs, sein gewesener DienerRichard Moniplies, köstlich, ja prachtvoll gekleidet in ein Ge-wand von Brocat, an der Hand führend die lange, verschrnmpfte,etwas schiefe Gestalt von Martha Trapbois in schwarzemSammet, welcher so eigen zu ihrem blassen, finstern Gesichtestand, daß der König halb erschrocken ausrief: „Was Teufelbringt der Bursche daher? Das ist eine Leiche, die mit derSargdecke davongelaufen ist!"
„Dürft' ich Ew. Majestät um Gnade für sie siffliciren?"sprach Moniplies; „angesehen sie in Folge dessen, was diesenMorgen geschehen, mein angetrantes Weib, Frau MarthaMoniplies ist."
„Jst's möglich?" rief der König. „Aber sie fleht merk-würdig finster aus. Bist du gewiß, daß sie nicht ihrer ZeitEhrcnfräulein bei Unserer Tante, Königin Maria glutheißenGedächtnisses, gewesen ist?"
„Ich bin gewiß," antwortete Richard, „daß sic mir fünf-zigtausend Pfund guten Geldes und mehr noch zngcbracht,und mich in den Stand gesetzt hat, Ew. Majestät und andernLeuten einen Gefallen zu thun."
„Das braucht Ihr nicht zu sagen," erwiderte der König.„Wir kennen Unsere Verbindlichkeiten in dieser Beziehung, undes freut Uns, daß diese deine Trante ihren Schatz Einemzugebracht hat, der ihn zum Nutzen von König und Vaterland