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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
222
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steuert, damit sie nicht bloß vier nackte Beine in's Bett einan-der znbringen. Was gedenkt Ihr zn geben, Meister Heriot?Wenn es sich um Geld handelt, fangen wir bei der Bürger-schaft an."

Nur eine Kleinigkeit, Herr Mungo. Ich gebe meinerPathin den Trauring. Es ist ein merkwürdiger Juwel, denich in Italien gekauft habe. Er gehörte dem Cosmo de Me-dici. Beisteuer bedarf die Braut von meiner Seite nicht. Siehat ein Gut von ihrem Großvater mütterlicher Seite geerbt."

Bon dem alten Seifensieder?" sprach der Ritter.Eswird mehr als ein Sud von ihm nöthig sein, um den Fleckenans Lord Glenvarlochs Schild ansznwaschen. Ich habe gehört,das Gut wolle nicht viel bedeuten."

Es ist so gut, wie manche Stellen am Hofe, die vonvornchm'en Leuten gesucht werden," versetzte der Goldschmied.

Hofgunst, sagt Ihr? Hofgnnst?" sprach Herr Mungo,der wieder den Tauben zn spielen beliebte.Mondschein imWasser! Wenn das ihr ganzer Brantschatz ist, dann ist esmir herzlich leid um das Pärchen."

Ich will Euch ein Geheimnis; anvertraucn, welches Eurezärtlichen Besorgnisse beseitigen wird," erwiderte Heriot.Dieverwittwete Freifrau von Dalgarno übernimmt die Ausstattungder Braut und vermacht ihr übriges Vermögen ihrem Neffen,dem Bräutigam.'/

Ah was!" spöttelte der Ritter.Nicht wahr, um ihreAchtung für ihren begrabenen Gemahl an den Tag zu legen?Ein Glück, daß ihr Neffe ihn nicht hineinspedirt hat. Es istein eignes Ding um den Tod des armen Lord Dalgarno.Manche denken, es sei ihm übel mitgespielt worden. Es kommtnichts Gutes davon, wenn man die Tochter des Hanfes hei-rathet, mit dem man in Feindschaft steht. Es war weniger