Druckschrift 
12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
219
Einzelbild herunterladen
 

219

sägt. Und ich hoffe, es ist eben so ehrenvoll, den BlindenAngen zu geben, als den Sehenden die Augen aus dem Kopfezu hauen, eben so ehrenvoll, uns zu lehren, unsere flüchtigeZeit zu schätzen, als sie mit Zechen, Streiten, Lanzenbrechenund dergleichen unchristlichen Dingen mehr zu verderben. UndIhr müßt wissen, daß David Ramsay kein Handwerker ist,sondern eine freie Kunst treibt, welche sich fast dem Erschaffeneines lebendigen Wesens nähert. Denn von einer Uhr kannman sagen, was Claudia» von der Kugel des Archimedes sagt:Und es wirkt dienstbar der Geist verschlossen in manchem Gehäuse,Und er beweget das Werk, daß es lebendig erscheint."

Ew. Majestät thäte am besten, dem alten David Ramsayein Wappen zu seinem Stammbaum zu verleihen," bemerkteHerr Mungo.

Es ist geschehen ohne Euer Geheiß, Herr Mungo," ver-setzte der König.Ich denke, Wir, die Wir die Quelle allerirdischen Ehre sind, dürfen wohl ein paar Tropfen davon aufeine Unserer Person so nahe stehende Person spritzen, ohnedem Ritter von Girnigosburg zu nahe zu treten. Wir habenbereits mit den gelehrten Männern im Heroldsamte gesprochen,und Wir gedenken, ihm ein vermehrtes Wappen zu verleihen,nämlich das seiner Vorfahren mit Hinzufügung eines Kron-rades im Schildhaupte und Zeit und Ewigkeit als Schildhalter,sobald der Wappenkönig vom Hosenbande eine Art, die Ewig-keit als Person darzustellen, ausgesvnnen haben wird."

Ich würde sie zwei Mal so groß machen, als die Zeit,"bemerkte Archie Armstrong, der Hofnarr, welcher gerade zu-gegen war.

Ruhig!" erwiderte der König;für diese Andeutung sollstdu gepeitscht werden. Ihr, meine englischen Unterthanen,mögt das, was Wir gesagt haben, beherzigen und euch nicht