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liefern/ dessen Junge auf sie wartet. Nicht ein Goldstück könnt'ich daraus wegstipitzen, ohne zu wagen, als Dieb verfolgt zuwerden."
»Könnt Ihr nicht die Ablieferung verschieben?" fragte derGauner, dessen große Hand fortwährend an einem der Säckeherumspielte, als ob die Finger derselben Lust verspürten, ihnzu packen.
„Unmöglich," antwortete der Notar. „Er reiset morgennach Schottland."
„Hm!" sprach der Eisenfresser nach augenblicklichem Be-sinnen. „Reiset er gen Norden mit einer solchen Ladung?"
„Er hat eine starke Begleitung," fügte der Notar hinzu.„Jndeß -«
„Jndeß — nun was?" fragte der Gandieb.
„Ich habe Nichts im Sinne gehabt," antwortete der Notar.
„Allerdings — Du hast Wind von etwas Gutem," ent-geguete Colepepper. „Ich habe gesehen, du hast inne gehal-ten, wie ein Vorstehhund. Du wirst so wenig sagen und einso sicheres Zeichen geben, wie ein wohlgezogener Wachtelhund."
„Ich wollte weiter Nichts sagen, Hauptmann, als daßseine Dienerschaft über Barnet geht, und daß er mit seinemPagen den Weg durch die Enfieldcr Jagd nimmt. Gesternsprach er davon, daß er gemach reiten wolle."
„Ah! kommst du mir so, mein Junge?"
„Und daß er eine Weile am Camleter Graben halten wolle."
„Hm! das ist besser als ein Hahnengefecht!" bemerkte derHauptmaun.
„Ich sehe nicht ein, welchen Vortheil Ihr daraus ziehenkönnt," entgegnete der Schreiber. „Jndeß, sie können nichtschnell reiten, denn sein Page reitet das Saumroß, welches