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Schanden zu machen. Allein der Freiherr warf ihm einen sozornigen Blick zu, daß er diesmal Klugheit dem Witze Vor-gehen ließ und sich begnügte zu sagen: „Gott gebe, daß Ew.Herrlichkeit ihr neuer Erwerb wohl bekomme, — wenn Ihrdazu gelangt. Ich will Eure Botschaft an meinen gnädigenHerrn ausrichten, — das ist," fügte er in Gedanken hinzu, „ersoll kein Wort davon durch Richard erfahren. Ich werde michhüten, ihn in solche Gefahr zu bringen."
Lord Dalgarno sah ihn einen Augenblick scharf an, alswollte er den Sinn des trockenen ironischen Tones ergründen,in welchem Richards Antwort, trotz seiner Ehrfurcht, gegebenwar, und winkte ihm dann fortzugehcn. Er sah ihm einigeAugenblicke nach, bis er das Kleeblatt aus dem Gesichte ver-lor, und ging dann mit raschen Schritten nach der Thür desNotars zurück, an welcher er vorbeigegangen war. Er klopftean und wurde eingelassen.
Der Freiherr fand den Mann des Gesetzes bei den Geld-säcken stehend und bemerkte, daß er bei seinem Eintreten inängstliche Unruhe gerieth.
„Hoho!" rief er, „hast du kein salbungsreiches Compli-ment für mich wegen meiner glücklichen Heirath? Kein Wortphilosophischen Trostes wegen meiner Ungnade am Hofe? Oderhat mein Antlitz, als das eines Hahnreis und gestürzten Günst-lings, die Eigenschaft des Gorgonenhauptes, der turbstse?al-Isäis srma°°), wie Se. Majestät sagen würde?"
„Gnädiger Herr, ich bin erfreut — gnädiger Herr, ich be-dauere" begann der zitternde Schreiber, welcher die Lebhaftig-keit Dalgarno's kannte, und die Folgen der ihm zu machendenMittheilnng fürchtete.
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«) Der Waffe der zürnenden Pallas.