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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
169
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Seite stehen zu können. Allein Wir, snguig in derb» D ver-muthend, unterwarfen sie der peinlichen Frage und zwangensie, eine tngendsame Neigung für Glcnvarlochides mit solcheranmnthigen Scham und Angst zu gestehen, daß Wir große Nothhatten. Unsere eigenen Augen vom Weinen mit ihr abzuhalten.Zugleich setzte sie Uns die falschen Praktiken dieses Dalgarnowider Glenvarlochidem auseinander, wie er ihn in schlechteHäuser verlockt und ihm bösen Rath unter dem Scheine auf-richtiger Freundschaft gegeben, wodurch der unerfahrne Jünglingverleitet ward, zu thun, was ihm schädlich und Uns mißfälligwar. Aber so artig sie auch ihre Geschichte erzählte, so be-schlossen Wir dennoch, dieselbe nicht unbedingt zu glauben,sondern vielmehr das Experiment zu machen, welches Wir fürsolche Gelegenheiten ausgesonnen haben. Nachdem Wir Unsalso schnell von Greenwich in den Tower begeben, machtenWir Uns zum Lauscher und beobachteten, was da vorgingzwischen Glenvarlochidi und diesem Pagen, welchen Wir in seinGemach bringen ließen, bedenkend, daß, wofern sie sich verab-redet hätten, Uns zu hintergehcn, Etwas davon zum Vorscheinkommen müsse. Und was meint Ihr, edle Herren, was Wirgesehen haben? Nichts, worüber Ihr zu kichern und zu lachenhättet, Steenie, denn es ist die Frage, ob Ihr das gemäßigteund christliche Spiel dieses armen Jungen Glenvarloch hättettreiben können. Er könnte im Vergleich mit Euch ein Vaterder Kirche sein. Und dann, um seine Gednld noch ferner aufdie Probe zu stellen, sandten Wir einen Hvfmann und einenBürger über ihn her, nemlich Herrn Mungo Malagrowtherund Unfern Diener hier, Georg Hcriot, welche beide weidlichmit dem armen Jungen umsprangen und auch Unsere königliche

*) Eine Schlange im Grase.