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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Wort, welches du vor Kurzem gesprochen hast, daß in diesemLande Einer ist, der Salomo'n, dem Könige Israels, in all'seinen Gaben nahe kommt, ausgenommen in seiner Liebe fürfremde Weiber, abgesehen von der Tochter Pharao's."

War Heriot betroffen, so unerwartet die Juwelen zu sehenin dem Augenblicke, wo der König ihm den Verlust derselbenvorwarf, so ward sein Erstaunen vollständig durch die Anspie-lung auf die Bemerkung, die er im Gespräche mit Lord Glen-varloch und seiner Pathin Tags zuvor hatte fallen lassen.Der König aber war so entzückt von der Überlegenheit, welcheihm Heriots Staunen in diesem Augenblicke verlieh, daß er dieHände rieb, kicherte und endlich, in seinem Jubel die königlicheWürde bei Seite sehend, sich in seinen Sessel warf und so un-bändig lachte, daß ihm fast der Athem ausging und daß ihmdie Thränen» über die Wangen hcrabliefen, über dem Streben,wieder zu Athem zu kommen. Dieser laute königliche Jubelfand seinen Wiederhall in einem mißtönenden, mächtig schallen-den Gelächter hinter der Tapete hervor, wie von Einem, der,sonst nicht gewohnt dem Reize dazu zu folgen, in Folge einesaußergewöhnlichen Anlasses sich außer Stande fühlt, seine un-gebührliche Lustigkeit zu mäßigen. Heriot wandte mit erneu-tem Staunen den Kopf nach dem Platze, von welchem die inGegenwart des Königs so wenig paffenden Töne herkamen.

Der König empfand auch einigermaßen die Unschicklichkeit,stand auf, mischte die Augen aus und rief:Buschklepper,komm ans deiner Höhle!" Und cs schritt hinter den Tapetenhervor die lange Gestalt Richards, der noch immer so zwangloslachte, als wäre er auf einer Banernkindtanfe.Still, still!"rief der König;Ihr müßt nicht in der Art wiehern, wie einGaul bei einem Simmern Hafer, obwohl es ein hübscher Spaßwar und von Uns angelegt. Aber nein, den klingenden Gürgc