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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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bin und daß ich gern die dargeliehene Summe verlieren möchte,wofern ich nur diese Juwelen wiederschaffen könnte, deren Ab-wesenheit Em. Majestät mit so großem Recht beklagt. Wärensie in meiner Hand geblieben, so wurde ich ohne Mühe Re-chenschaft von denselben geben können. Aber Ew. Majestätwird mir die Gerechtigkeit widerfahren lassen, sich zu erinnern,daß ich dieselben ans Euren ausdrücklichen Befehl einer andernPerson übergeben habe, welche eine bedeutende Summe vorschoßgerade zu der Zeit, wo ich nach Paris abreiste. Das Geldwar dringend nöthig, und ich wußte kein anderes Mittel, esaufzntreiben. Ich sagte Ew. Majestät, als ich das benöthigteGeld'brachte, daß der Mann, von welchem es mar, in keinemguten Rufe stehe, und Eure fürstliche Antwort war, indemIhr an das Gold röchet: ,Mn ölet, es riecht nicht nach denMitteln, mit denen es erworben ist"."

Was will all' dies Geschwätz sagen?" erwiderte der König.Wenn Ihr meine Juwelen Jemandem verpfändet habt, hättetIhr da nicht als treuer Unterthan Sorge tragen sollen, daßdie Einlösung in Unserer Macht stände? Und sollen Wir denVerlust Unserer eimelis erleiden durch Eure Nachlässigkeit, undnberdem dem Spott und Tadel Unserer Unterthanen undfremder Gesandten ansgcsetzt sein?"

Mein Herr und König," sprach Heriot,Gott weiß es,daß ich es für meine Schuldigkeit hielte, Tadel und Schimpfzu erleiden, wofern ich dadurch dieselben von Ew. Majestätabwenden könnte. Aber wenn Ihr bedenkt den gewaltsamenTod des Mannes, das Verschwinden seiner Tochter und seinesReichthums, so werdet Ihr Euch dabei erinnern, daß ich Ew.Majestät pflichtmäßig vvr der Möglichkeit solcher Zufälle ge-warnt und gebeten habe, mich nicht mit ihm für Euch Ge-schäfte machen zu lassen."