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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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meinen dringenden Bitten nnd Thränen. Ich fürchtete übri-gens Nichts, denn ich wußte, daß ich beschützt werden würde.Aber sterben hätte ich mögen und sterben könnte ich nochjetzt vor Scham nnd Verlegenheit."

Nun gut," sprach Heriot.Wenn deine Thränen auf-richtig sind, können sie um so leichter die Erinnerung an dei-nen Fehltritt auslöschcn. Weiß dein Vater etwas von die-sem Katzensprung?"

Nicht für alle Welt möchte ich, daß er es wüßte," ant-wortete Margarethe.Er glaubt, ich sei bei Frau Hermione."

Ja, der ehrliche David versteht es besser, seine Uhren inOrdnung zu halten, als seine Haushaltung. Komm, Mam-sell, ich will dich wieder zu Frau Mansel geleiten nnd slebitten, wenn ihr wieder ein Gänschen anvertraut wird, sienicht dem Fuchs zur Bewahrung zu übergeben. Die Gefan-genwärter werde» uns hoffentlich in die Wohnung der gnä-digen Frau einlassen."

Nur einen Augenblick noch!" nahm Lord Glenvarloch dasWort.Ich vergebe Euch, Meister Heriot, die üble Meinung,die Ihr von mir gefaßt habt. Die Zeit wird an den Tagbringen, daß Ihr mir Unrecht thut, und ich bin überzeugt,Niemand wird Eure Ungerechtigkeit mehr bedauern, als Ihrselbst. Aber erstreckt Euren Verdacht nicht auf die junge Per-son, für deren Reinheit Engel bürgen möchten. Ich habe jedenBlick, jede Miene von ihr beobachtet, nnd so lange ein Athem-zug in mir ist, werde ich stets an sie denken mit-"

Denkt gar nicht an sle, gnädiger Herr," unterbrach ihnder Goldschmied.Das ist meines Bedünkens der größte Ge-fallen, den Ihr ihr erweisen könnt. Oder denkt an sle, als andie Tochter des Uhrmachers David Ramsay, bei welcher wohl-gesetzte Reden, romantische Streiche und hochtrabende arkadische