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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Haltet das, wie Ihr wollt," versetzte GlenvarlochWeran meinem Worte zweifelt, erhält keine weitere Versicherung."

Gut, edler Herr. In der Freistätte von Whitcfriars, ei-nem für einen jungen Mann von Stande so unpassenden Zu-fluchtsorte, ist ein Mord begangen worden."

Und Ihr haltet mich wohl für den Thäter?" unterbrachNigel.

Gott bewahre, edler Herr!" antwortete Herivt.DieUntersuchung des Leichenbcschauers hat ergeben, daß Ew. Herr-lichkeit unter dem angenommenen Namen Grahame sich sehrwacker benommen hat."

Keine Complimcnte," sprach Nigel.Ich schätze mich nur, glücklich, daß ich den alten Mann nicht ermordet haben soll."

Gut, edler Herr," fuhr Heriot fort.Aber auch hierbleibt ein Dunkel anfznhelleu. Ew. Herrlichkeit hat diesenMorgen einen Kahn bestiegen mit einer Weibsperson und, wiecs heißt, mit einem unermeßlichen Schatze an Geld und Gel-deswerth, und von diesem Weibe ist nichts mehr zu hören."

Ich habe mich an der Paulsläude von ihr getrennt," er-klärte Nigel.Dort ist sie mit dem, was sie bei sich hatte,auegestiegen, und ich habe ihr einen Brief an eben den HansChristie gegeben."

»Ja, so sagt der Fährmann. Aber Christie will durchausnichts davon wissen."

Ich bedaure sehr, dies zu hören," erwiderte der Freiherr.»Ich hoffe zu Gott, sie möge nicht mit ihrem Schatze in einenHinterhalt gefallen sein."

Ich hoffe es auch, edler Herr," sprach Heriot.Aber esist großer Lärm darüber. Unsere Nationalehre leidet auf allenSeiten. Man erinnert sich des Lord Sanquhar, der gehenktwurde, weil er einen Fechtmeister umgebracht, und Alle spre-