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12 (1851) Nigels Schicksale
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durch den Scharfsinn, welcher die Jrrgänge der Verschwörungmit einem so feinen und fast unsichtbaren Faden ausfindig ge-macht hat."

Meiner Seel', Steenie, du hast Recht! Wenige jungeLeute haben ein so richtiges Urtheil wie dn in Betreff derWeisheit älterer Leute. Was diesen falschen, verrätherischenGesellen betrifft, so mvcht' ich prüfen, ob er nicht ein Vogelaus demselben Neste ist. Habt Ihr nichts Papistischcs an ihmgesehen? Die Leute sollen Acht haben, ob er nicht ein Cruci-fix oder sonst dergleichen römischen Tand bei sich trägt."

Es würde mir übel anstehen, die Entschuldigung diesesunglücklichen Mannes zu unternehmen," bemerkte Lord Dal-garno,besonders wenn ich gegenwärtiges Attentat betrachte,welches aller treuen Unterthanen Blut in den Adern gerinnenmacht. Indessen kann ich mich nicht enthalten, mit gebühren-der Unterwürfigkeit unter Sr. Majestät unfehlbares Urtheilzu bemerken, um gerecht gegen einen Menschen zu sein, wel-cher sich als Feind gegen mich bewiesen hat, sich jetzt aber inviel schwärzeren Farben zeigt, als mir dieser Nigel Olifauntimmer mehr wie ein Puritaner, als wie ein Papist vorge-kommen ist."

Ah, seid Ihr da, Dalgarno?" erwiderte der König.Ihrhabt Euch auch im Hintergründe gehalten, und Uns Unserernatürlichen Stärke und der Obsorge der Vorsehung überlassen,als Wir Uns mit dem Schurken gepackt hatten."

Verzeihen Ew. Majestät," erwiderte Dalgarno,die Vor-sehung würde nicht verfehlen, in solcher Noth den heißenWünschen dreier weinender Königreiche zu Hülfe zu kommen."

Ganz gewiß, ganz gewiß," sprach Jakob.Aber EurenVater mit seinem langen Messer zu sehen, wäre vor einige»Augenblicken gar nicht unangenehm gewesen. In Zukunft wol-