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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Schriftsteller »euerer Zeit nachgewiesen hat, dem König Jakobweder an Talent noch an gutem Willen, und seine Vorgän-gerin war mindestens eben so willkürlich in der Praxis, wie exin der Theorie. Aber während Elisabeth einen männlichenSinn und eine nnbengsame Entschlossenheit besaß, die sogarihre, zum Theil lächerliche, Schwächen achten ließen, fehlte esihrem Nachfolger so gänzlich an Festigkeit, welche ein schotti-scher Dichter den Hanfflengel im Manne nennt, daß selbst seineTugenden und sein Wohlmeinen lächerlich wurden durch diewunderliche Unsicherheit seines Benehmens, und daß seine bestenHandlungen eine» Anstrich von seinem nänischen Wesen er-hielten. So suchte er zu verschiedenen Zeiten sich beim Volkebeliebt zu machen, allein es gelang ihm immer nur auf kurzeZeit, denn die Masse achtet eher einen schuldbeladenen Herrscher,als einen, den seine Schwächen blos lächerlich machen.

Wir kehren von dieser Abschweifung zu nnserm Heldenzurück. Lord Glenvarloch erhielt bald, wie Grünjack ihn ver-sichert hatte, das Anerbieten eines unbeschäftigten Schiffers,sein Gepäck zu tragen, wohin er wollte. AVer dieses Wohinwar jetzt die Frage. Endlich besann er sich, daß er vor allenDingen sein Haupt- und Barthaar in Ordnung bringen lassenmüsse, bevor er versuchte, sich dem König vorzustcllen, und daßer sich erkundigen müsse, was der König und sein Hof in die-sem Augenblicke trieben. Also hieß er seinen Lastträger ihn indie nächste Barbierstnbe führen, als einen Ort, wo immerNeuigkeiten ausgckramt werden. Dort angelangt, fand er,daß er hier erfahren konnte, was er wissen wollte und nochviel mehr, mährend sein Gesicht der Kunst eines behende»Scherers unterworfen war, dessen geläufige Zunge mit seinengeschwinden Fingern Schritt hielt.

Ob der Hof hier ist? Ja, Meister; und das ist sehr