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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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ja, ein ehrlich Wcib scheint Ihr zu sei», wiewohl, bei-läufig gesagt, dergleichen eine in den Straften dieser Stadtnicht eben häufig unzutreffende Sorte Vieh sind haben michdoch zwei Strunzen gestern nein, es war früher beinahemit meinem Halskragen erdrosselt, indem sie mich mit Gewaltin eine Kneipe schleppen wollten, also wenn Ihr ein ehrlichWcib seid," (hier that er abermals einen Blick und überzeugtesich, das; das Gesicht ans nichts weniger als eine Bnhlschwestcrschließen ließ,)wie Ihr in der That zu sein scheint, so willich Euch in ein anständiges Haus weisen, wo man Euch gegenbillige Vergütung gut verpflegen wird, und wo Ihr gelegent-lich meines Rathcs genießen könnt, das heißt, von Zeitzn Zeit, wenn meine andern Geschäfte es erlauben."

Darf ich, ohne Unvorsichtigkeit, ein solches Anerbietenvon einem Unbekannten annehmen?" warf Martha ein.

Ich wüßte nicht, was Euch hindern sollte," erwiderte dergute Schotte.Ihr könnt Euch den Platz ansehen und dannthun, was Ihr für gut findet. Uebrigens sind wir einandernicht so wildfremd, denn ich kenne Euren Freund und Ihrscheint den meinigen zu kennen, und diese beiderseitige Kennt-nis; ist eine Art Bindemittel zwischen uns, gleichwie der mitt-lere Theil einer Schnur die beiden Enden verbindet. Dochdavon inehr unterwegs, wenn Ihr die beiden faulen Schlingeldort Euer Kistel aufpacken lassen wollt, das ein ächter Schotteunter dem Arme tragen würde. Merkt Euch, Madame, EuerGold wird in London bald ein Ende mit Schrecken nehmen,wenn Ihr zwei Schlingel miethet, um die Arbeit von einemzn thun."

So sprechend ging er davon, und Jungfer Martha Trapboisfolgte ihm. Das Schicksal, welches die Tochter des altenWucherers mit Reichthnm überhäuft hatte, »erstattete ihr in