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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Dingen eine anständige Wohnung bei ehrlichen, wenn auchgeringen Leuten. Alsdann wolle sie sich nach einem Rechts-beistand umsehen, um Gerechtigkeit für den Mord ihres Va-ters zu erlangen. Sie nahm keinen Anstand, die Schuld aufColepeppcr (gewöhnlich Peppercull genannt) zu werfen, vondem sie wußte, daß er eben so sehr zu jeder Handlung hinter-listiger Grausamkeit fähig sei, als feig, wo wirkliche Mann-haftigkeit erfordert ward. Er war schon früher in dringendemVerdachte von zwei Raubanfüllcn, von denen der eine miteinem empörenden Morde verknüpft war. Sie gab zu ver-stehen, er habe Ansprüche auf ihre Hand gemacht, als denleichtesten und sichersten Weg, in den Besih von ihres VatersReichthum zu kommen, und nachdem sie seine Anträge, wenndieselben überhaupt so genannt werden könnten, aufs Ent-schiedenste zurückgewiesen, habe er Andeutungen fallen lassen,daß er sich rächen wolle. Diese Drohungen und einige er-folglosen Angriffe auf das Haus hätten sie in steter Besorgnißum ihr und ihres Vaters Leben erhalten.

Nigel hätte hier einen Umstand, der zur Bestätigung ihresVerdachtes dienen konnte, mittheilen können, wenn NichtseinZartgefühl der Unglücklichen gegenüber ihn abgehalten hätte.Er erinnerte sich der Andeutung Hildebrods in der vergangenenNacht, daß eine Aeußeruug von ihm an Cvlepepper die Cata-strophe beschleunigt habe. Nichts mar wahrscheinlicher, als daßdiese Mittheilung von Hildebrods Plan einer Heirath zwischenNigel und der Erbin von Trapbois in dem gemeinen Schurkendie Besorgniß erregt hatte, eine Gelegenheit, sein Glück zumachen, unwiederbringlich zu verlieren, und daß der Grimmgetäuschter Hoffnung ihn zu der Miffcthat bewogen hatte.Lord Glenvarlochs Theilnahnre für die von ihm gerettete Personwurde erhöht durch die Erwägung, daß sein Name mit der