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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
146
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IM

Verzweiflung. Wenn er auch nicht ganz unseren Wortenglaubte, so benahm er sich doch von nun an wie ein Ehren-mann, der sich hulflosen Weibern, mochten sie auch sein, wassie wollten, nicht aufdringen wolle. Er quälte uns nichtweiter mit seiner Gegenwart, und gab Monna Paula Anwei-sungen und selbst Geld zu unserer Reise nach Paris. VonParis aus schrieb ich an Meister Heriot, meines Vaterstreuesten Handelsfrennd. Er kam, sowie er den Brief empfing,auf der Stelle nach Paris und aber da kommt MonnaPaula mit mehr Gold, als du begehrt hast. Nimm es, liebesKind, hilf dem jungen Manne, wenn du willst. Aber,Grethchcn, rechne nicht ans Dank!"

Hcrmione nahm ihrer Dienerin den Beutel mit dem Goldeab und händigte ihn ihrer jungen Freundin ein. Diese warfsich in ihre Arme, küßte sie aus die blassen Wangen, welcheder durch ihre Erzählung erweckte Schmerz reichlich mit Thrä-nen befeuchtet hatte, trocknete ihre eigenen Zähren und eilteraschen und entschlossenen Schrittes ans den FoljambischenZimmern hinweg.