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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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war, Anweisungen au seine Schwester und an seinen Cassirer,die Foljambischen Zimmer hübsch aber einfach zurecht zu ma-chen zum Empfang einer Dame, welche dieselben einige Zeitbewohnen und, je nachdem sie es für gut finde, mehr oderweniger mit der Familie leben werde. Er bemerkte dabei, daßdie nöthigen Ausbesserungen in der Stille gemacht und daßvon dem Inhalte seines Briefes so wenig wie möglich gespro-chen werden solle.

Als die Zeit seiner Rückkehr herbeikam, saßen Tante Ju-dith und die übrigen Leute im Hanse wie auf heißen Kohlen.Meister Georg erschien angcmeldetermaße» mit einer Dame,welche so ausgezeichnet schön war, daß man sie für eins derreizendsten Geschöpfe hätte halten müssen, wäre sic nur nichtso außerordentlich blaß gewesen. Sie hatte eine Gesellschafte-rin bei sich, deren einziges Geschäft zu sein schien, sie zu be-dienen. Diese Dienerin, eine stille Person von etwa fünfzigJahren, ihrer Sprache nach eine Fremde, wurde von der DameMonna Paula genannt und von Meister Heriot und AndernMademoiselle Pauline. Sie schlief und mit ihrer Gebie-terin zusammen und kam selten von ihrer Seite.

Diese Personen nahmen Besitz von der Clause der frommenAbtissin und schienen, ohne gerade sich derselben strengen Ab-sperrung zu unterziehen, die Gemächer so ziemlich dem Zweckewieder zu weihen, dem sie ursprünglich bestimmt gewesen. Dieneuen Hausbewohner lebten und speiseteu getrennt von derFamilie. Mit dem Gesinde stand Frau Hermioue (so hieß dieblaffe Dame) in gar keiner Berührung,, und MademoisellePanline nur in der unumgänglich nöthigen. Häufige undreiche Geschenke versöhnten die Diener mit diesem Benehmen;sie pflegten zu sagen: der Mamsell Pauline einen Dienst lei-sten ist so gut, wie einen kleinen Schah finden. Gegen Tante