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welcher in dieser Art von Witz sehr viel Fertigkeit besaß nndRichard Moniplies, mit seiner Ernsthaftigkeit nnd seiner Nei-gung znin Wunderbaren, war ganz der Mann, dem man der-gleichen anfheften konnte. Weitere Ausschmückung hatte derBericht durch Richard selber erhalten, dessen Zeuge, besonderswenn sie mit einem guten Trank geschmiert war, eine großeNeigung zur Uebertreibuug besaß. Auf diese Weise waren zuden von Vincent erzählten wunderbaren Umständen noch Ver-muthnngen Richards gekommen, welche dessen Einbildungskraftin der Uebcreilung in Thatsachen verwandelt hatte.
Indessen das Leben, welches Frau Hcrmione seit den zweiJahren geführt hatte, während deren sie in Heriots Hauselebte, war so sonderbar, daß es beinahe die abenteuerlichenSagen, die im Umlaufe waren, rechtfertigte. Das Haus, wel-ches der Goldschmied bewohnte, hatte einer mächtigen Frci-herrnfamilie gehört, welche unter Heinrich VIII. mit einer rei-chen, frommen nnd streng katholischen Wittwe endigte. Diese,Frau Foljambe, hatte zur Busenfrenndin eine eben so gewissen-hafte Papistin, wie sie selber, die Abtissin von S. Roqne. Alsdas Hans von S. Roqne durch das despotische Imt *) desKönigs aufgehoben wurde, nahm Frau Foljambe ihre Freundinin ihre geräumige Wohnung auf nnd mit ihr zwei Kloster-schwestern, welche entschlossen waren, wie ihre Oberin, ihrenGelübden nachznleben, anstatt die unheilige Freiheit zu be-nutzen, welche der Herrscher in ihren Willen gestellt hatte.Frau Foljambe richtete für sie vier Zimmer ein nnd ein kleinesGemach, welches als Kapelle diente. Diese Reihe von Zim-mern war mit einer starken eichenen Thüre verwahrt, nm un-gebetene Besucher abznhalten; ein Drehrad in derselben diente,
ES geschehe.