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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
87
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die sehr gefahrdrohend für die Vorübergehenden vor den Fen-stern standen.

8emirefluctn Venuo"*), bemerkte der Templer, auf einedieser Nymphen deutend, welche die Beobachtung zu scheuenschien, und sich theilweisc hinter dem Fenster verbarg, indemsie einer armseligen Amsel in einem Wcidenkäfige vor demschwarzgeräucherten Hause lockte.Ich kenne das Gesicht jenesNickels," fuhr er fort.Ich wette, sie hat eine saubere Haubeund einen schmutzigen Nachtmantel, denn das sehe ich ausihrer Stellung. Aber hier kommen zwei von der männlichenEinwohnerschaft, rauchend wie wandelnde Vulkane! Das sindBrulldegen, bei denen Nicotia und Trinidad "") die Stelle vonRindfleisch und Pudding vertreten. Denn Ihr müßt wissen,daß des Königs Gegenstoß wider das indische Unkraut imElsaß nicht mehr gilt, als sein Haftbefehl."

Während er redete, näherten sich die beiden Rancher, strup-pige, ungekämmte Kerle, deren ungeheure Schnurrbärte nachden Ohren hinauf gezogen waren und sich mit ihren wirrenLocken vermischten. Ein großer Thcil ihres Haares war unterihren alten, auf ein Ohr gesetzten Hüten sichtbar, ein andererquoll aus den Löchern dieser Hüte hervor. Ihre verschossenenPlüschwämser, ihre weiten Pluderhosen, ihre breiten, schmie-rigen Bandeliere und entfärbten Schärpen, und vor Allem dieprahlerische Weise, in welcher der Eine ein Schwert, der An-dere ein unmäßig langes Rappier nebst Dolch trug, bezeichneteden ächten elsasser Raufbold, einen damals und noch hundertJahre nachher wohlbekannten Character.

Halb hcruntergebrachte Venus.Tabak.