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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
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Ich hätte gedacht, Ihr Herren vom Tempel wäret unab-hängiger von Euren Nachbarn," bemerkte Lord Glcnvarloch.

Ihr erweiset uns etwas zu viel Ehre, edler Herr," erwi-derte der Templer.Die Elsässer und wir haben gemein-schaftliche Feinde und, unter uns gesagt, gemeinschaftlicheFreunde. Wir haben die Gewohnheit, alle Gerichtsdiener vonunseren Grenzen abzuhalten und dabei helfen uns mit allerMacht unsere Nachbarn, die keinen Zipfel von denselben inner-halb der ihrigen dulden. Weiter haben die Elsässer verstehtmich wohl! die Macht, unfern Freunden, männlichen wieweiblichen, welche etwa genöthigt sind, bei ihnen eine Frei-stätte zu suchen, Schutz angedeihen zu lassen oder Schaden zn-znfngen. Knrz, die beiden Gemeinwesen dienen einander, ob-wohl der Bund zwischen Staaten von ungleichem Range statt-findct. Ich kann sagen, daß ich selber verschiedene wichtigeGeschäfte geführt habe, und daß meine Unterhandlungen aufbeiden Seiten Beifall gefunden haben. Aber horch!horch! was ist das?"

Was den Meister Lowestoffe unterbrach, war der ferne Klangeines Hornes, auf welchen ein gedämpftes Hussa folgte.

Es ist in diesem Augenblicke Etwas los in Whitefriars,"bemerkte der Student.Dies ist das Zeichen, welches sie ge-ben, wenn der Gcrichtsdicner mit seinem Amtsstab bei ihneneindringt. Auf den Klang des Hornes eilen sie Alle herberzur Hülfe, wie Bienen, wenn in ihrem Stocke gestört wird. Spring' Jan!" rief er seinem Diener zu,und sieh', wasim Elsaß los ist. Dieser Bastard von einem Buben," fuhrer fort, als der Knabe, an die Hast seines Herrn gewöhnt, dieTreppe mehr hinabstürzte als lief,dieser Bube ist hier zuLande Goldes werth. Er dient sechs Herren, von denen vierin verschiedenen Nummern wohnen, und er ist bei der Hand